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Warum „Dreigroschenhopper“?

Jedes Kind (Blog) braucht ja einen Namen, der einprägsam ist und sich  auch ein bisschen von der Masse abhebt. Weil ich zudem ein Faible für Wortspiele habe, überlegte ich mir, was sich denn so mehr oder weniger auf „Hopp…“ reimt. Oper zum Beispiel. Das berühmte brechtsche Theaterstück passt hier als Grundlage wie die Faust auf’s Auge.

„Sie werden jetzt eine Oper hören. Weil diese Oper so prunkvoll gedacht war, wie nur Bettler sie erträumen, und weil sie so billig sein sollte, dass Bettler sie bezahlen können, heißt sie ‚Die Dreigroschenoper‘“. — Einleitender Text von Brecht zur Schallplatten-Aufnahme)

Der Name lässt sich verschieden interpretieren. Einmal auf Basis des Intros von Brecht. Mit diesem Motto gehe ich meine Touren immer an: So preiswert und so besonders wie möglich – Geschmackssache halt. Meine Traumziele können um die Ecke liegen oder auch per Billigflug für 30€ erreichbar sein.

Stade Jos Nosbaum in Düdelingen (Luxemburg)

Und was meinst du mit „just my 3 cents“?

Die „drei Groschen“ kann man auch auf meine drei liebsten Hobbys beziehen: Groundhopping (⚽), Radfahren (🚲), Reisen (🌍). Zusammen für mich eine runde Sache. Just my 3 cents. Das ist übrigens eine Abwandlung einer englischen Redewendung („just my 2 cents = „meine unbedeutende Meinung“). Wann immer es sich anbietet, wird ein Ground mit dem Fahrrad angesteuert.

Die Geschichten in meinem Blog sind als eine Art Tagebuch geschrieben. Meine Gedanken, meine Meinung, mein Stil. In erster Linie mache ich es eben für mich. So wie andere Leute aus ihrem Garten eine Wohlfühloase zaubern oder tolle Sachen basteln, pflege ich halt meine Seite. Uns alle verbindet doch der Hang zum Ausdruck unserer Persönlichkeit und die Hingabe für etwas Liebgewonnenes, oder?

Lok-Platz an der Glienicke Brücke in Potsdam

Wie hoppst du?

Am liebsten entspannt und kostengünstig. Nach der Devise: „Weniger ist mehr“. Ich bin kein Freund davon, auf Terminhatz zu gehen, nur um eine größtmögliche Anzahl von Spielen zu sehen, die dann auch noch auf für mich nicht reizvollen Grounds stattfinden. Dennoch muss alles natürlich auch effizient und gut geplant ablaufen.

Am schönsten ist es natürlich, in Gesellschaft guter Freunde all diese Trips zu erleben. Aber es ist für mich keine Bedingung, damit eine Reise stattfindet. Denn manche Gelegenheiten kommen so schnell nicht wieder, die muss man beim Schopfe packen. Und schließlich trifft man überall interessante Menschen, die eine Tour zu einem Erlebnis machen.

Stadion Matije Gubca in Krško (Slowenien)

Welche Pläne hast du für künftige Touren?

Eine Menge natürlich. Manchmal muss ich mich echt bremsen, damit ich nicht zu viel auf einmal will. Groundhopping ist eine Leidenschaft, die ins Geld geht.  Vor allem wenn man seinen eigenen Kopf hat. Da ist Disziplin gefragt. Weiter entfernte Orte sind nur ein paar Mal im Jahr machbar. In der Saison 2018/2019 stehen bei mir daher erstmal Deutschland im Fokus. Was genau? Lass dich überraschen. Auf meinem Blog verpasst du nichts 😉